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21.11.2016, 07:08 Uhr

Flughafen Hahn/KPMG

Alexander Licht: "Dreyer-Regierung schiebt Verantwortung auf KPMG

 

 

Flughafen Hahn / KPMG

Dreyer-Regierung schiebt Verantwortung auf KPMG

Die Landesregierung hat heute mitgeteilt, dass man sich im Verkaufsverfahren des Flughafen Hahn von der Beratungsgesellschaft KPMG getrennt habe. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Alexander Licht: 

„Diese Trennung von KPMG ist ein altbekannter Reflex der Landesregierung. Statt selbst Verantwortung für das Scheitern des ersten Verkaufsverfahrens zu übernehmen, macht man mit dem Rauswurf von KPMG die Berater nun endgültig zum Sündenbock. Dabei ist mittlerweile bekannt, dass die Berater wiederholt und deutlich vor dem unseriösen Bieter SYT gewarnt hatten. Diese Warnungen wurden von der Landesregierung jedoch ignoriert. In einem Brandbrief wies KMPG explizit auf den zeitlichen Druck hin, den die Ministerpräsidentin selbst ausgeübt hatte, um den Verkauf möglichst schnell abzuschließen1. Wir fordern Frau Dreyer auf, endlich Licht in die dunklen Vorgänge zu bringen. Sie weiß, wie es wirklich war.

Wir erwarten, dass die Landesregierung nun umgehend alle Honorare und mögliche Sonderzahlungen im Zuge der Trennung veröffentlicht, die KPMG erhalten hat oder noch erhalten wird.“

 Hintergrund:

1Zitat aus dem KPMG Brandbrief:  „Entgegen dieser ausdrücklichen Empfehlung von KPMG entschied Herr Staatssekretär Stich für die Landesregierung, nach kurzer Unterbrechung, die Verhandlungen mit dem Ziel eines möglichst kurzfristig umsetzbaren Vertragsschlusses fortzuführen. Er begründete dies insbesondere mit den fehlenden Handlungsalternativen und dem Hinweis auf den von Ihnen, Frau Ministerpräsidentin, bereits zuvor zum Ausdruck gebrachten Zeitdruck.“ (http://www.landtag.rlp.de/landtag/vorlagen/251-V-17.pdf).

 

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