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30.03.2015

CDU will „Sonderentwicklungszone Hahn“

CDU setzt sich für die Einrichtung einer „Sonderentwicklungszone“ ein und will Hunsrück-Region um den Flughafen Hahn stärker entwickeln

Die CDU setzt sich mit Nachdruck für die Einrichtung einer „Sonderentwicklungszone Hahn“ ein. Damit unterstützen die Christdemokraten die aktuellen Bestrebungen in der Verbandsgemeinde Kirchberg. „Wir müssen stärker die Region um den Flughafen Hahn selbst in den Fokus nehmen. Die Einrichtung einer ‚Sonderentwicklungszone‘ kann dabei eine neue Dynamik für die Hunsrück-Region bringen“, betonen die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht und Alexander Licht nach einer gemeinsamen Besprechung mit Bürgermeister Harald Rosenbaum und dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Wolfgang Wagner. 

Grund für den aktuellen Vorstoß ist, dass das kooperierende Mittelzentrum Verbandsgemeinde Kirchberg im aktuellen Landesentwicklungsplan (LEP) IV gestrichen wurde, da die damalige Ausweisung der Verbandsgemeinde Kirchberg als eines von drei Mittelzentren innerhalb des ländlichen Raumes Simmern abwägungsfehlerhaft und somit unwirksam war. Bürgermeister Rosenbaum legte den beiden Parlamentariern Bracht und Licht dar, dass die Entwicklung des Flughafens Hahn dringend einer landesplanerischen Absicherung bedarf, sodass eine gezielte Entwicklung der Region erfolgen müsse. „Alles andere wird der Entwicklung der Region um den Flughafen nicht gerecht. Daher muss die Idee einer ‚Sonderentwicklungszone‘ vorangetrieben werden“, betont Wagner. „Wir brauchen für die Entwicklung der Hunsrück-Region ein passgenaues Entwicklungsszenario.“ Aus diesem Grund dürfe dieses Gebiet nicht nur die vier Gemarkungsgemeinden des Flughafens Hahn (Bärenbach, Büchenbeuren, Hahn und Lautzenhausen) umfassen, sondern es müsse auch das Umland des Flughafens einbezogen werden.

Diese Bemühungen unterstützen die beiden Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht und Alexander Licht. Die CDU sieht dabei die aktuellen Bestrebungen unabhängig der Entwicklung des Flughafens selbst. „Durch den durchgehenden vierspurigen Ausbau der B 50 und den Bau des Hochmoselübergangs hat die Hunsrück-Region gute infrastrukturelle Voraussetzungen für eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Mit der Einrichtung einer ‚Sonderentwicklungszone‘ können die Bestrebungen zur Entwicklung von Gewerbe- und Industrieflächen unterstützt werden“, erklären Bracht und Licht. Zusätzlich unterstützen die Christdemokraten den Wunsch von Bürgermeister Rosenbaum, auch die Stadt Kirchberg als kooperierendes Zentrum neben den Städten Kastellaun und Simmern auszuweisen. „In der Kombination mit der ‚Sonderentwicklungszone Flughafen Hahn‘ schafft dies eine positive Dynamik für die gesamte Hunsrück-Region“, sind sich die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht und Alexander Licht mit Bürgermeister Harald Rosenbaum und CDU-Fraktionssprecher Wolfgang Wagner einig.


Die CDU setzt sich für die Einrichtung einer „Sonderentwicklungszone Hahn“ ein. Die Pläne zur besseren wirtschaftlichen Entwicklung der Hunsrück-Region besprachen die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht (links) und Alexander Licht (3. v. l.) mit Bürgermeister Harald Rosenbaum (rechts) und Wolfgang Wagner (2. v. l.), Vorsitzender der CDU-Kreistagfraktion.

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