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02.04.2015

Nürburgring Rockfestival

Alexander Licht: Folgen des Totalschadens der Landesregierung am Nürburgring werden immer dramatischer

„Man dachte am Nürburgring immer, es könne nicht noch schlimmer kommen. Jetzt zeigt sich, dass die Folgen des Nürburgring-Totalschadens der Landesregierung immer dramatischer werden“, so heute der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Licht. Hintergrund ist die aktuelle Presseberichterstattung. Nach dem Abgang der Formel 1 wird auch das Rockfestival „Grüne Hölle“ am Nürburgring nicht realisiert. 

„Die Hinterlassenschaft der Landesregierung am Nürburgring ist eine einzige Katastrophe. Hochfahrende und realitätsferne Träume, die mit dreistelligen Millionenverlusten aus der Landeskasse verbunden sind, haben dazu geführt, dass am Nürburgring nichts besser und alles schlechter geworden ist. Die Entwicklung ist dramatisch. Mit der Formel 1 ist eine Traditionsveranstaltung von Weltgeltung weggebrochen und jetzt wird auch die Tradition eines Rockfestivals am Nürburgring ad acta gelegt. Das alles ist eine direkte Folge von falschem SPD-Regierungs-handeln in Rheinland-Pfalz. Wo ist jetzt eigentlich Frau Dreyer? Sie ist immer gern vor Ort, wenn es schöne Bilder gibt. Nun taucht sie ab, und will mit dem Nürburgring nichts mehr zu tun haben.

Am Nürburgring geht es auch um weit mehr als nur Tradition. Denn ganz konkret verlieren die mittelständischen Gewerbetreibenden im direkten Umfeld des Nürburgrings Einnahmen in Millionenhöhe. Dieser Schaden ist kaum wieder gut zu machen. Wie wollen Frau Dreyer und Herr Lewentz, die immer gerne neue Versprechungen machen, das den Menschen vor Ort erklären?

Den Menschen rund um den Nürburgring gegenüber ist insbesondere auch die Reaktion der Landesregierung auf ihre Hinterlassenschaft eine Frechheit. Da wird nach dem Motto verfahren, „das alles geht uns nicht mehr an“. Die Landesregierung fährt ein Millionenprojekt gegen die Wand, verhökert dann Staats- und damit Bürgereigentum an einen russischen Oligarchen und meint tatsächlich, sie sei damit aus dem Schneider. Das ist schlichtweg verantwortungslos. Die Landesregierung kann nicht den Nürburgring einfach abwirtschaften, ihn dann abwickeln und sich durch die Hintertür aus der Verantwortung stehlen.

Rot/Grün muss jetzt erklären, wie sich die Zukunft im unmittelbaren Umfeld des Nürburgrings vorstellen. Was will die Regierung tun, außer den Kopf in den Sand zu stecken? Tatsache ist dass sie nach wie vor eine tragende Rolle im Gläubigerausschuss spielt. Dort hat sie über die landeseigene Investitions- und Strukturbank sogar den Vorsitz.“

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