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30.03.2015

CDU-Landtagsfraktion besucht Landwirt Jörg Ritgen

 Die CDU-Landtagsfraktion besucht unter Leitung der CDU-Fraktionsvorsitzenden, Julia Klöckner, regelmäßig Menschen, Betriebe und Einrichtungen im ganzen Land, um sich zu aktuellen Themen der Landespolitik ein eigenes Bild zu machen. Dieses Mal drehte sich alles um Landwirtschaft und Weinbau. So haben die Abgeordneten zum Thema „Schweinehaltung“ einen Betrieb in Morbach besucht. Dazu erklärt der örtliche Abgeordnete Alexander Licht:

 „Mit meiner Arbeitsgruppe habe ich den Schweinehalter und Ackerbauer, Jörg Ritgen besucht. Er führt einen der größten Betriebe für Ferkelerzeugung in Rheinland-Pfalz.

Interessant zu erfahren: in Rheinland-Pfalz wird nur 10% des Schweinefleischs produziert, das im Land verbraucht wird. Allein diese Zahl zeigt, dass ohne große Transportwege eine keine vollständige Versorgung mit Lebensmitteln aus der Region geben kann – auch wenn es andere Idealvorstellungen gibt. 

Für Ritgen sind auch die zahlreichen zahlreiche Einschränkungen und Auflagen im Namen des Tierschutzes problematisch. Denn diese erweisen sich in der Praxis oft sogar als kontraproduktiv. Ein Beispiel ist die schmerzfreie Kastration. Dafür soll nun eine volle Narkose verlangt werden. Diese führt aber erfahrungsgemäß zu Verlusten von bis zu 30 Prozent der Tiere. Dabei gibt es eine durchaus schonende Methode, auch ohne nachhaltigen Schmerz, die aber dem Ministerium nicht ausreicht. 

Ritgen würde sich wünschen, dass seine Arbeit, durch die viele Menschen mitversorgt  werden, mehr wertgeschätzt und nicht alle Landwirte unter den Generalverdacht der Tierquälerei gestellt werden würden. Ein Wunsch, dem wir uns als CDU-Fraktion nur anschließen können.“ 


CDU-Landtagsabgeordnete Arnold Schmitt, Bernhard Henter, Alexander Licht, Elfriede Meurer, im Gespräch mit Jörg Ritgen 

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